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Alle Abenteuer hat ein Ende und nun bin ich wohlbehalten Zuhause angekommen. Alle hat besten geklappt.

Trotz allen Details

- von San José bis Miami hatte jemand die gleiche Sitzplatznummer

- erlaubt sind: 23kg/23kg/8kg     ich hatte: 22.5kg/23kg/9kg

Ich bin Zuhause bei meiner Familie und trotzdem habe ich das Gefühl, als sei ein Teil meiner Familie in Tinamaste geblieben.

 

Lukas

Ich komme, wie man auf dem e-Ticket ersichtlich komme ich am 17. Mai nach Hause.  Das ist ein Donnerstag für alle die etwas anderes gehört haben es ist nicht so.
Denen die ins Gemeindewochenende gehen, wünsche ich viel Spass in Adelboden und wir sehen uns am PFILA.

Lukas

Cliff Diving nemmt man das Springen von hohen Punkten in Wasser. Das Ganze wird mit Salto und Schraubenkombination vorgeführt und dann nach Stilpunkten bewertet.

Was fällt einem da ein, wenn man an einem freien Tag an die wunderschönen, in der Nähe gelegenen Wasserfälle läuft und das so herrlich einladend aussieht?

 

Okee für einen Salto hat es nicht gereicht aber immerhin sind wir gesprungen.

Okee wir sind auch nicht von oben gesprungen, aber trotzdem war es ein schöner Ausflug gewesen und die Fotos lassen sich sehen

Einige der Kurzzeiter hatten die Möglichkeit nach Limoncito zu gehen und dort bei den Vorbereitungeneiner Hochzeit mitzuhelfen. Wir alle freuten uns riesig da die Mehrheit von uns noch nie in einem Stammesgebiet waren. So machten wir uns am Samstag nach dem Mittagessen auf in den Süden. Die Fahr dauerte etwa 3 Stunden davon etwa 45 Minuten auf einer Kiesstrasse. Die Federung unseres Microbus wurde ziemlich beansprucht. Nachdem wir alle durchegschüttelt aus dem Auto ausgestiegen waren, mussten wir über eine kleine Hängebrücke mit knirschend und knackenden Holzbrettern. Nach einem allgemeinen Hallo sagen konnten wir unsere Unterkünfte beziehne für die Nacht. Die Frauen schliefen in einem Schulzimmer. Lukas und ich wurden neben der Schule in einem Allgemeinen Lager für alles untergebracht. Wir alle waren nach der Fahrt richtig hungrig und freuten uns aufs Abendessen. Wir wurden vom Vater des Bräutigam eingeladen. Er selbst ist ein Indianer der unter Indianern missioniert. Auch das Brautpaar wohnt im selben Häuserkomplex. Nach einem guten Abendessen und einigen Spielen mit den Kindern sanken wir total müde in unsere Schlafsäcke und schliefen fast sofort ein. Zumindest wir Männer, Lukas schnarchte nach wenigen Minuten und ich habe es nicht mehr geschaft mein Ipod an zu machen.

Ein Gockel und das Rauschen des Flusse wenige Meter von uns entfernt, weckte uns so ca. um 5.30. Nach Kaffe und Brot machten sich die Frauen daran Verziehrungen zu basteln und die Braut vorzubereiten(Frisur, Schmuck und Schminke). Lukas und ich fuhren mit den Bräutigam in die Nächste Stadt, ca. 45min. und machten die letzten Einkäufe. Die Hochzeitstorten und noch einige Dinge um die Kirche zu schmücken. Er selbst erzählte uns noch einige Interessante Sachen. Zum Beispiel das auch Indianer praktisch nie heiraten würden, weil sies zum einen nicht vermögen und zum anderen bei einer Scheidung keine Alimente zahlen wollen. Er könne so als Christ ein possitives Beispiel setzen. Kurz vor 12(dann sollte auch die Feier beginnen) kammen wir dann auch wieder zurück.  Lukas und ich zogen uns noch schnell um. Mit etwas Verspätung begann dann die Feier. Die Feier selbst hat sehr viel Ähnlichkeit mit unseren Hochzeiten. Es kammen sehr viele Leute. Aber weil der grösste Teil der Wände aus Maschendrahtzaun bestand, hatten noch sehr viel mehr “Platz” als es Stühle gab. Nach dem Mittagessen machten wir uns um etwa 4 Uhr wieder auf nach Hause. der Besuch war eine sehr wertvolle Erfahrung. Wir können uns so etwas besser vorstellen wie die Indianer leben.

 

Hier noch einige Eindrücke:

 

 

Da dreh ich im Roten

 

Nun was machen wir eigentlich die ganze Zeit? (Neben Ferien ;-) )

Da so ein Betrieb eine ordentliche Menge an Wasser braucht, muss die Wasserversorgung sichergestellt werden. Dies geschieht durch Quellen und Brunnen, die sich auf dem Gelände der Finca befinden. Das einzige Problem ist, das die Quellen leider nicht so gesetzt sind, dass es zu einfach wäre das Wasser zu fördern.

So waren wir diese Tage dabei die Pumpe wieder zum laufen zu bringen, klingt einfach, ist es auch, wenn da nicht der Wald wäre…

Die Quelle ist ca. 1km vom Reservoir entfernt. Darum wird das Wasser mittels Druckleitung quer durch den Wald geleitet.

Das Spiel heisst dann jeweils, finde das Leck. Wenn oben kein Wasser mehr kommt, heisst es dann: “Suchen bis gefunden” Damit kann man sich stundenlang beschäftigen, vor allem, wenn die Leitung nicht oberirdisch, sondern unter Baum, Stein und Laub durchführt.

Englisch kann jeder, ich konnte es auch einmal. Bis ich Spanisch lernte. Jetzt habe ich ein Durcheinander. Wenn es plötzlich gebraucht wird, habe ich ein Problem.

Langsam aber sicher geht der Einsatz hier leider zu Ende. Der Rückflug ist gebucht. Doch bis der gebucht war….

 

Rückflug: Zeit zum Umsteigen: 1h50min bis Checkin

Rückflug bei Ticketcheck im Internet: Zeit zum Umsteigen: weniger als 2h zwischen Ankunft und Abflug, da der Flug geschoben wurde

Nun was macht man da? Man ruft die Zentrale von Swiss Schweiz an und fragt ganz lieb auf Schweizerdeutsch, ob sie mir den Flug verschieben könnten.

Wenn man dann aber nach warten in die Zentrale nach Südafrika verschoben wird und die nette Person nach 2 Minuten Schweizerdeutsch sagt: “I don’t understand Geman, can you try it in English”, dann kann das durchaus ein Problem werden für gewisse Leute….

…aber doch nicht für mich (Lukas) improvisieren kann jeder, auch wenn dann das Englisch so tönt:

“I need mas (spanisch) time to change, i need another vuel.. (ups….Hand aufs Mikrofon: “Dave was heisst Flug uf Änglisch?”…Antwort: Ähhh….Ähmmm…Mannichweissesdoch…”flight”…..) flight.

 

Nun ja, der Rückflug ist gebucht:

Ankunft: 17. Mai 11.00+ Uhr

 

 

Es gibt einfache Aufgaben

Es gibt komplizierte Aufgaben

und es gibt beinahe unmögliche Aufgaben:

 

Spanisch sprechen = einfach

Spanisch sprechen, so dass genau das verstanden wird, was man sagen möchte = schwierig

Kinder auf Spanisch zu verstehen = schwierig

Eine biblische Geschichte auf Spanisch in einem Theater (Besetzung: Europäer) spielen = schwierig

Einen Hauptgedanken aus der Geschichte ziehen und ihn auf Spanisch so zu erklären, dass ihn die Kinder auch wirklich verstehen = sehr schwierig

Lukas sagt etwas auf Spanisch genau so wie er es auf Deutsch geplant hat, da er ja immer langsam und ohne irgendeine Bewegung spricht = unmöglich

 

Alles miteinander kombiniert gibt das das Sonntagsschulprogramm, dass wir am Sonntag gemacht haben. Es war für alle “Sonntagsschuldurchführungsverantwortlichen” schwierig und gar nicht so einfach. Doch zum Glück dürfen wir wissen, dass es nicht darauf ankommt, wie perfekt wir es machen, sondern ob Gott für Verständnis sorgt oder nicht.

Aber ich ( Lukas ) würde lügen wenn ich sagen würde, es hätte keinen Spass gemacht!!!!!

Auch wenn die einen Kinder die Augen verdrehen mussten:

Auch kompliziertes Sachen klappten gut:

Alles in Allem hat es super Spass gemacht

Vor kurzer Zeit kamen wir in den Genuss von “Tres Leches”. Das ist eine Spezialität aus Costa Rica und besteht, wie der Name schon sagt, aus dreu verschiedenen Arten von Milch.  Hauseigenes “Tres Leche” sah dann bei uns so aus:

Wir haben beschlossen in unserem Kurzzeiterhaus selber eine Tres-Leche-Produktion zu starten. Kurz bevor wir in die Ferien gingen stellten wir eine Kanne Milch in den Kühlschrank. Seit dann (ca. 3 Wochen) hat sich jeder Mitbewohner geweigert die Milch zu entfernen und siehe da, es hat funktioniert und auf dem Photo sind die drei Milchschichten deutlich zu erkennen. Geruchsproben haben uns bewiesen, dass wir nicht dazu in der Lage sind richtigen “Tres-Leche-Kuchen” herzustellen, da er etwa so aussehen müsste:

So haben wir das Projekt aufgegeben und die Milch weggeleert….

Wenn man so viel Sonne haben, wie wir im Moment, dann könnte man doch diese Gratisenergie nutzen…

Weil die Sonne auch in Costa Rica scheint ( im Moment ein bisschen mehr als bei euch), und wir ein Vorzeigemodell nach Plan zusammenbauen. Ich dachte das gibt so ein kleines Ding, doch dieses futuristisch anmutende Hochleistungsobjekt entstand daraus:

und es funktioniert wie man sehen kann:

Zum Glück habe ich zuerst zugeschaut, bevor ich der Verlockung erlag, die Hand in die Mitte zu halten.

Wir leben noch…

… aber warum sind dann in letzter Zeit so wenige Artikel erschienen?

Nun das hat verschiedene Gründe:
1. Auch wir brauchen mal Weihnachtsferien und
2. langsam ist Tiereschlachten und Containerausladen zu etwas normalem geworden

Darum haben wir beschlossen, dass wir neben den Ausnahmeberichten immer wieder ein bisschen zeigen wollen, was wir hier (nebst Ferien) so alles machen..

 

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